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Zertifikatskurs „LehrerInnen an Förderschulen ohne sonderpädagogisches Lehramt“

Die Fortbildung wurde durch eine Initiative des Sächsischen Kultusministeriums unter Petra Zeller und Dr. Martina Rosert mit der DPFA Hochschule Sachsen in den Räumen der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege Meißen, das Fortbildungszentrum des Freistaates Sachsen, angeboten.

Unter der inhaltlichen und organisatorischen  Leitung von Frau Dr. Urte Pohl und durch die Unterstützung des Teams der DPFA Hochschule Sachsen konnte diese Veranstaltungsreihe erfolgreich durchgeführt werden. 
Referenten waren Marion Ast, Dr. rer. nat. Ullrich Balzer, Manuela Engel, Martina Jaros, Dr. paed. Peter Jogschies, Dr. phil. Philipp Knorr, Brit Müller, Ute Schnabel, Gee Vero und Ramona Wiedemann.

Der Zertifikatskurs ist als berufsbegleitende Weiterbildung für LehrerInnen, die an Förderschulen für die Förderschwerpunkte „emotionale und soziale Entwicklung“ oder „Lernen“ arbeiten, aber keinen Abschluss für das Lehramt an Sonderschulen haben, konzipiert.

Die sechs Blockveranstaltungen im Umfang von jeweils 40 Stunden fanden in einer Ferienwoche statt:

1. Block                    12.10.2015 - 16.10.2015

2. Block                    08.02.2016 - 12.02.2016

3. Block                    27.06.2016 - 01.07.2016

4. Block                    04.10.2016 - 07.10.2016

5. Block                    13.02.2017 - 17.02.2017

6. Block                    26.06.2017 - 30.06.2017

Mit der Fortbildung sollten die Teilnehmerinnen einen Einblick in sonderpädagogische Theorien erhalten und sich Kompetenzen erarbeiten, so dass sie mit einer verbesserten Professionalität den schulischen Alltag an ihren Förderschulen gestalten können.

Grundlage der Fortbildung war die Einführung in die Allgemeine Sonderpädagogik als Disziplin der Pädagogik sowie in die Theorien des gewählten Förderschwerpunktes. Im Kontext der Auseinandersetzungen mit diesen Theorien erarbeiten sich die TeilnehmerInnen Kenntnisse über die Gestaltung der Förderung, die Unterrichtsgestaltung und die Diagnostik in den gewählten Förderschwerpunkten „Lernen“ oder „emotionale und soziale Entwicklung“.

Dabei wurden die TeilnehmerInnen aufgefordert, ihre Erfahrungen in der Unterrichtung von Schülern mit diesen besonderen Lernbedarfen sowohl in Förderschulen als auch im gemeinsamen Unterricht zu reflektieren. In den praktischen Phasen erhielten sie Aufgaben, theoriegeleitet sonderpädagogisches (didaktisches und pädagogisch-therapeutisches) Handeln zu erproben.

Die TeilnehmerInnen erhielten in einem Abschlusskolloquium Ende Juni 2017 die Möglichkeit, ihren Kompetenzzuwachs nachzuweisen.